Dieser Blog ist umgezogen. Ihr erreicht ihn ab jetzt unter:
http://lostvisions.wordpress.com/
Ich würde mich freuen wenn ihr als Leser mit mir umzieht.
Gruß, endzeitwolf/lostvison
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Ich bin ein Waschtag-Mensch.
Bei optimaler Auslastung kann ich bis zu 6 Wochen auskommen, ohne Wäsche zu waschen. In den letzten Jahren hat sich eine große Menge an T-Shirts, Hosen und Pullovern angesammelt. Das erste was mir ausgeht sind meistens die Socken, was daran liegt, dass ich im Sommer keine Winter- und im Winter keine Sommersocken trage.
Heute ist mal wieder so ein Waschtag. Die dritte Maschine Wäsche schleudert gerade und noch 1-2 warten im Wäschekorb. Heute sind auch mal wieder Bettwäsche und Handtücher dran, was dem guten Wetter zu zu schreiben ist. Ich gehe davon aus, bis heute Abend alles wieder trocken von der Leine holen zu können (ich trockne draußen).
Meine Waschmaschine habe ich gebraucht gekauft (eine Clatronic) und ist mit einem eigenartigen Geruch behaftet. Ich selber sage es riecht nach matschigem Popcorn, andere meinen es sei mehr wie „nasser Hund“. Zum Glück scheint sich das Problem langsam zu lösen, man muss nur darauf achten nicht zu viel Wäsche und Weichspüler zu nehmen. Den Rest erledigt dann die frische Luft beim Trockenen.
Ich freu mich schon drauf, heute Abend in einem frisch bezogenen Bett einschlafen zu können. Jeder kennt wohl dieses Gefühl; es ist weich, frisch und fühlt sich unheimlich angenehm an. Da würd ich ja fast jetzt schon ins Bett springen wollen…
Da ich mir vor kurzen einen monströs großen Nagel in meinen vorderen Motorradreifen gefahren habe, mussten neue her. Schade, denn die alten hätten sicherlich noch die Saison gehalten.
Da die alten Dunlop Reifen die teuersten überhaupt sind und ich nicht 120€ für jeden Reifen ausgeben wollte, musste ich mich nach einer Alternativen umschauen. Die Entscheidung fiel auf die Internet-Empfehlung Bridgestone BT45! Ich habe die Bestellung per Mail bei reifen.com aufgegeben und knapp eine Woche später dort abgeholt. Wenn man einen Motorradreifen ausbaut und ihn von einer Seite der Garage in die andere schleppt, scheint er gar nicht so schwer zu sein. Anders ist das, wenn man wie ich auf die blöde Idee kommt, die Reifen durch die Bahn und die halbe Stadt zu schleppen. Meine Arme taten mir 3 Tage lang weh, beim nächsten mal bin ich schauer.
Pünktlich zum Wochenende wurde das Wetter besser und die neuen Reifen glänzten auf den schmutzigen Felgen meiner Maschine. Es war das erste mal in meinem Leben, dass ich keine Reifen führ, die schon halb abgefahren waren. Ich bin begeistert! Super Grip, hohe Stabilität und kein T-Profil, was die Kurvenlage unsicher macht. Also: Einen Freund schanappen und ab auf die Landstraße. So macht fahren richtig Spaß, was ich gleich mit ca. hundert Kilometern austestete.
Fazit des Wochenendes:
Geile Reifen, geile Freunde und jede Menge Spaß. Das nenne ich gelungen!
Eine Bahnfahrt kann monoton und langweilig sein, deswegen empfehle ich immer ein Buch mit dabei zu haben. Ärgerlich nur, wenn dann irgendwelche Frevel die Leseruhe stören. In der Regel gibt es 3 verschiedene Arten von Ruhestörern:
1. Aufgestyltes Mädel mit Handy
Total nervtötend. Meistens steigt sie schon telefonierend ein, setzt sich in die Nähe und wischt sich die Frisur aus dem Gesicht. Gesprochen wird über die neuste Mode und warum die Kerle denn so scheiße sind. Das geht dann meist die ganze Fahrt lang so. Sollte aufgelegt werden, so rufen sie gleich die nächste an um übers gleiche Theme zu quatschen. Ich frage mich, ob alle Tussis eine Flatrate haben, oder nur völlig schmerzbefreit sind, was ihre Telefonrechnungen angeht.
2. Echte Hip-Hop Gängstaaa
Hose in den Kniekehlen, breiter Gürtel (mit überdimensionierter Schnalle), eine riesen Diamantimitation am Ohrläppchen und natürlich: rosa Playboy Shirt. Meist sind sie zu zweit und kennen ebenso viele Gesprächsthemen: Frauen und Alkohol. Ich finde es immer wieder amüsant, wenn 15 Jährige sich damit aufplustern angeblich eine Flasche Wodka weg zu ziehen und wöchentlich 3 Frauen zu haben. Ist die Jugend wirklich so verkommen?
3. Rentnerinnen
Alte Frauen entwickeln oft eine sehr penetrante, quäkende Stimme. Dann haben sie noch die Angewohnheit, eine Information in 5 Sätze zu packen, wo selbst einer zu viel gewesen wäre, da das Thema sowieso keinen interessiert. Zudem scheint es nur 4 Themen zu geben: Die Schmerzen im Rücken, den Tod von alten Bekannten, das Leben von Kindern und Verwandten (das eigene ist ja nicht mehr interessant genug) oder den Verfall der Jugend.
Wirklich Schlimm wird es allerdings erst dann, wenn sie einen in das Gespräch mit einbeziehen wollen. Schrecklich, am besten kurz angebunden sein und sich verabschieden. Anstatt aus zu steigen, wechselt man dann einfach das Abteil um sich neben die Hip-Hopper zu setzten. TIPP: Wenn man einfach unhöflich ist, wechselt das Thema schnell auf „Verfall der Jugend“.
Gegen all diese Einflüsse ist kaum an zu kommen. Wenn man aufsteht, weil es einem einfach zu viel wird, wartet meist schon im nächsten Abteil eine andere Gruppe, die es auf einen abgesehen hat. Seit einiger Zeit habe ich das einzig effektive Mittel in solchen Situationen entdeckt: Ohropax!
Ich bin sehr froh, dass Hannover eine so vielseitige Stadt ist. Nicht nur, dass sie in nahezu jedem Stadtteil einen ausreichend großen Park bietet um joggen zu gehen, sondern zudem auch ein Skater-Paradies ist.
So begab es sich, dass ich mir Nachts um kurz vor 24 Uhr nochmal die Inliner unter die Füße schnallte. Das Wetter war gut, das Klima angenehm. Meine Strecke war mit 13 km nicht sonderlich lang, allerdings nach 8 km joggen am Nachmittag völlig ausreichend. Ich wollte mich nochmal ein wenig bewegen und etwas mehr von der Stadt sehen ,als nur die Wege rund um die Uni. Ich denke, das ist mir gelungen.

In der Dunkelheit, welche nur Stadtlichtern durchbrochen wird, scheint sich alles verändert zu haben. Die Stadt ist dann nicht mehr grau und bedrohlich wie am Tage, sondern bunt und von einer gewissen Friedlichkeit erfüllt. Sowas gefällt mir und brachte ausreichend Ruhe in mich, um die letzte Nacht angenehm durchschlafen zu können.
Gremien, Vereine , Vollversammlungen. Alle haben eines gemeinsam: Es wird gejammert, dass zu wenig Leute da sein und dennoch wird deutlich länger geredet, als alle wollen.
Ich bin in der glücklichen Situation, dass mein Gremium einer technischen Fakultät angehört. Dennoch sind 15 Leute im Stande ohne Resultat gut 2 1/2 Stunden zu labern. Wieso muss das so laufen? Kann man nicht im Vorfeld vernüntig recherchieren und Ergebnisse zusammentragen, wie es wohl am sinnvollsten wäre? Meist geht 90% der Leute ein bestimmtes Thema sowieso nichts an, aber im gegensatz zum Bundestag kann sollte man nicht einfach mitten in einer Sitzung gehen.
Ihr hört hier ein Jammern auf einem hohen Niveau. Ich möchte mir kaum vorstellen, wie es bei SoWis und WiWis aussieht. Neben einem extremen Diskussionspotential kommen dort vermutlich noch Zickenkriege und Intriegen hinzu. Noch läuft alles bei uns geregelt ab, aber die Tendenzen dazu sind erkennbar.
Ich werde meinen Gremien in Zukunft häufiger mal fern bleiben, sobald sich schlimmere Zustände einstellen. Ehrenamtliche Arbeit soll immernoch Spaß machen, alles andere wäre Käse
Juggern ist ein kaum bekannter Sport der sich langsam in Deutschland etabliert. Die Idee zum Spiel stammt aus dem gleichnamigen Endzeit Film.
Das Grundprinzip: Es gibt 2 Teams à 4 Pompfer (Kämpfer) und einem Läufer. Ziel ist es den Jugg (eine Art Spielball) in das Mal (Tor) der anderen Manschaft zu bringen, dieser Jugg darf dabei nur vom Läufer getragen werden. Wer von einer Pompfe (Polsterwaffe) getroffen wird, muss im Spiel für eine bestimmte Zeit pausieren. Die andere Mannschaft ist dann in Überzahl und kann den Jugg im Mal platzieren.
Ich habe schon vor einiger Zeit Spaß am Juggern gefunden, der Sport ist spitze wenn es um Teamplay und Koordination geht. Vor allem sind es aber die Leute, die mich zu diesem Sport hinziehen. Wie jede nicht bekannte Sportart, rekrutieren sich neue Spieler meist aus dem Bekanntenkreis, wodurch eine sehr homogene Gruppe entsteht. Im Fall Jugger sind es vor allem Metaller und andere Schwarztärger.
Die heutige Juggersession war anstengend, ich bin ganzschön fertig. Jeder der dieses tolle Gefühl auch mal erleben will kann sich gerne an den Juggerverein in seiner Nähe wenden. Ich für meinen Teil gönne mir heute Abend noch etwas Ruhe und Entspannung.
Links: http://www.jugger.de/Seminare, jeder wird früher oder später mal eines von ihnen besuchen. Heute endete für mich ein weniger aufschlussreiches Seminar über Präsentationstechniken. Die Frau, welche dieses Seminar leitete, kannte ich bereits aus einem anderen Seminar wo es um Konfliktmanagement ging. Wer schon mit einem nichts aussagenden Spruch wie z.B. „Anders geht es immer“ wirbt, hat bei mir schlechte Karten.
„Ich kann hier nur Hilfestellung geben, wie es nachher machen müssen Sie selbst entscheiden“ war einer der einleitenden Sätze, die ich zu hören bekam. Klarer formuliert hätte es auch „Ich habe keine Ahnung, mal sehen was wir hier so rausfinden“ sein können.
Mal ehrlich, kann eine Personen suspekter werden als wenn sie ständig Bauernweisheiten vor sich hin brabbelt? Bauernweisheiten transportieren zwar Sinn, aber keine eigene Meinung, kein Ja/Nein oder sonst eine persönliche Aussage. Wer sie auf den Tisch bringt ist oft von sich selbst nicht überzeugt und macht sich deswegen Phrasen anderer zu nutze, denn: Was viele sagen wird ja wohl stimmen! (?)
Ich bin froh endlich die lästigen Seminare hinter mich gebracht zu haben, in denen nur vermittelt wird, was man ebenso in Wikipedia zu dem Thema nachlesen kann. Halbwissen, Mutmaßungen und „ich glaube“… Wikipedia wird wohl demnächst nochmal seinen eigenen Beitrag bekommen.
Um mit einer schönen Bauernweisheit ab schließen zu können:
„Auf Regen folgt Sonnenschein!“
Jeden Morgen erhebt sich der neue Tag phönixgleich aus dem Feuermeer des letzten Sonnenuntergangs. So erblickt dieser Blog das Licht der Welt.